Sehr geehrte Gäste und Freunde Bad Essens - die zweite Bad Essener BikeWeek steht an!

Foto: Karin Kemper

Auf Initiative des Gewerbevereins und in Kooperation mit der Tourist-Information Bad Essen findet zum zweiten Mal die Bad Essen Bike Week statt – mit einer Fahrrad-Themenwoche von 13. bis 19. Juni 2022.

Fahrradfahren ist nicht nur gut für's Klima, sondern auch für die Gesundheit. Das sind schon einmal zwei gute Gründe, dem Thema erneut eine ganze Woche zu widmen. Geplant sind mehrere Fahrradtouren in der Region. Und auch das gehört wie im Vorjahr zu der Aktion: wenn das Auto in der Garage bleibt und die Kund*innen auf's Fahrrad umsatteln, um ihre Einkäufe zu erledigen, erhalten sie für ihren Einsatz Weingummis in Form von Fahrrädern als kleine Belohnung. 

Schon in der Woche davor gibt es Aktionen"Rund um's Thema Rad": Am Donnerstag, 9. Juni, wird von 14 bis 17 Uhr eine Fahrrad-Reparatur-Aktion mit Wolfgang Schmidt angeboten, neben der Tourist-Info. Für eine bessere Planung wird um eine kurze Anmeldung in der Tourist-Info unter Telefon 05472 94920 gebeten. Vorgesehen sind drei Termine für die „Erste Hilfe“ am Rad – um 14, 15 und 16 Uhr. Auf dem Wochenmarkt auf dem Kirchplatz bietet parallel ein Stand jede Menge Infos zum Thema Radeln und lockt mit einem Glücksrad sowie allerlei Preisen. Zudem kann sich jeder kostenlos mit Radelkarten eindecken.

Richtig los geht es dann aber am 13.06. - es starten die geführten Touren und die Aktion -> "Stadtradeln", bei denen sich ein jeder sportlich einbringen kann. Das große Finalwochenende nutzt Olaf Kobsch für eine Charity-Fahrt der besonderen Art: er radelt 720km für den guten Zweck. Auf einer -> Tour in Herzform!

Alle Informationen und Termine gibt es auf der -> Website der TouristInfo.

Foto: Karin Kemper
Foto: Jens Strebe


04.02.2021 Vorsitzender Jens Strebe im Interview: "Wir erleben gerade in diesen Zeiten eine unwahrscheinlich große Solidarität auf vielen Ebenen. Innerhalb des Gewerbevereins unter den Mitgliedern, zwischen den Kunden und den Fachgeschäften und Restaurants, aber auch zwischen den großen Arbeitgebern vor Ort, die durch einen Gutscheinkauf den Gewerbetreibenden vor Ort verbunden zeigen!"
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Bei den Mitgliedern des Bad Essener Gewerbevereins ist die Stimmung angespannt.
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Bei der Jahreshauptversammlung 2019 des Gewerbevereins erfolgte ein Wechsel im Vorstand - 1. Vorsitzender ist nun Jens Strebe.
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Im Rahmen der Studie "Vitale Innenstädte" wurden in Bad Essen 400 Besucher zu ihren Eindrücken von Bad Essen befragt.
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Kauft lokal!

Interview mit Jens Strebe (Gewerbeverein Bad Essen)

Es wird eine Zeit "nach Corona" geben!

Bei den Mitgliedern des Bad Essener Gewerbevereins ist die Stimmung angespannt. Einerseits sind natürlich Sorgen um die eigene Gesundheit allgegenwärtig. Ein jeder möchte außerdem alles tun, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Da aber heute niemand seriös sagen kann, wie lange der Zustand der Ausgangsbeschränkungen anhält oder ob er gar noch verschärft wird, ist die Sorge um die eigene Existenz andererseits bereits jetzt sehr hoch. Wir haben darüber mit Jens Strebe, dem Vorsitzenden des Bad Essener Gewerbevereins, gesprochen.

Herr Strebe, was ist in Zeiten wie diesen das vordringlichste Ziel?
An erster Stelle steht natürlich der eigene Schutz, der Schutz der Familie und auch der Schutz der Mitarbeiter im Betrieb. Wir müssen unter allen Umständen den Kollaps des Gesundheitssystems vermeiden. Dabei sehe ich uns aktuell regional noch einigermaßen gut aufgestellt: es läuft die hausärztliche Versorgung und auch das Krankenhaus St. Raphael in Ostercappeln trifft alle möglichen Vorkehrungen, um Patienten mit schweren Symptomen aufnehmen und behandeln zu können.

Ist die Versorgung mit Lebensmitteln und den Waren des täglichen Bedarfs ein Problem?
Nein, auf keinen Fall. In allen Allgemeinverfügungen des Landkreises Osnabrück wurde Wert darauf gelegt, die Waren des täglichen Bedarfs dauerhaft zugänglich zu halten. Stand heute gibt es auch keine tatsächlichen Knappheiten - die Logisitk der Lebensmitteleinzelhändler funktioniert. Aber auch unsere lokalen Fachgeschäfte, beispielsweise die Bäckerei und die Metzgerei vor Ort, aber auch die Hofläden und Milchtankstellen bedeuten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Den Verkäuferinnen und Verkäufern, aber auch den Erzeugern gilt dafür schon an dieser Stelle ein großes Dankeschön!

Aber wie sieht es mit den Restaurants, Cafés und den anderen Einzelhändlern aus?
Wir wissen nicht, wann die Ausgangs- und Versammlungsbeschränkungen wieder gelockert werden. Wenn wir heute wüssten, dass z.B. am 20.04. alles vorbei ist, dann könnten wir uns darauf einstellen und damit planen. Geht aber nicht. Das erzeugt vor allem eines: Unsicherheit. Ein jeder Selbständiger kann mit Blick auf seinen Kontoauszug sagen, wie lange er eine solche Schließung durchhält. Häufig ist gerade die Saisonware geliefert worden und manch einer hat noch eine Frühjahrsrenovierung gemacht … jetzt steht die Ware im neuen Laden, in dem aber keine Kundschaft empfangen werden darf.

Wie sehen hier Lösungsansätze aus?
Ein Lösungsansatz lautet: Lieferservice. Die Einzelhändler vor Ort können (und müssen) nun Ihr Kundenwissen nutzen. Was könnte der Stammkunde gebrauchen, wie kann er mich erreichen? Ist eine Bestellung telefonisch oder per E-Mail möglich? Kennt der Kunde meine Kontaktdaten? Hier muss nun alles getan werden, um die Kunden nicht an einen Versandhändler wie Amazon oder Otto zu verlieren.

Kann der Gewerbeverein unterstützen?
Wir stehen zur Zeit fast täglich mit unseren Mitgliedern in Kontakt, informieren über die Verkaufs-beschränkungen und die Vorgaben des Landkreises. Aber wir wollen auch Hilfestellung geben, wenn die Mitglieder Existenzängste haben – so bringen wir Rufnummern und Kontaktadressen in Umlauf, die für Finanzierungs- und Liquiditätshilfen als Ansprechpartner fungieren. Hier scheint z.B. die niedersächsische Landesregierung mit der NBank auf einem guten Weg zu sein. Es funktioniert übrigens auch direkt und unbürokratisch vor Ort; einzelne Vermieter haben mit den Ladenbetreibern tatsächlich Einigung über die Aussetzung oder Stundung von Mietzahlungen getroffen. Das ist großartig.

Und wie ist die Perspektive für die Zeit nach Corona bzw. nach den Ausgangsbeschränkungen?
Der Bad Essener Gewerbeverein lebt von und für seine Mitglieder. Ein besonderes Tool ist dabei der beliebte Bad Essener Einkaufsgutschein. Mit mehr als 50 lokalen Akzeptanzstellen ist er fast überall in Bad Essen einsetzbar – sowohl heute, z.B. bei den Apotheken, Tankstellen oder im Lebensmittel-einzelhandel, aber besonders auch „morgen“. Wenn die gesamte Vielfalt der Bad Essener Gewerbetreibenden wieder eröffnet, dann ist der Gutschein vielerorts sehr gern gesehen – in der Gastronomie ebenso wie bei den Geschenkartikel- und den Bekleidungsfachgeschäften. Insofern ist ein Bad Essener Gutschein etwas, dass heute schon die Vorfreude auf morgen transportiert. Denn der Bad Essener Einzelhandel wird auch und ganz besonders gerne nach der Krise für seine Kunden und Gäste da sein. Deshalb schieben Sie bitte nicht ganz dringende Anschaffungen ein bisschen auf und unterstützen Sie auch in Zukunft Ihre Einzelhandelsexperten vor Ort. Kaufen Sie lokal ein!

Vielen Dank für dieses Interview.



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